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Iris PDF Drucken

Für viele Arten ist bald Pflanzzeit

Jetzt Anfang Juli zeigt nur noch die Steppeniris, die zuletzt blühende unter den Irisarten, ihre äusserst elegant wirkende Blütenpracht. Damit  auch im nächsten Frühjahr eine reichhaltige Blüte garantiert ist, sind besonders bei den Bartiris einige Pflegemassnahmen notwendig (siehe Hohe Bartiris).

Haben diese wunderbaren Götterblumen noch nicht den Weg in Ihren Garten gefunden oder möchten Sie ihre Irispflanzung ergänzen, eignen sich ruhige Hochsommermomente bestens dazu, sich mit dieser vielseitigen Pflanzengattung intensiver auseinander zu setzen, in Gedanken ein neues Irisbeet anzulegen, Sorten auszuwählen, denn gepflanzt werden die meisten Arten von Vorteil im August/September.

Die Gattung der Iris ist weltweit mit über 200 Arten und unzähligen Sorten vertreten. Sie stammt aus den gemässigten Zonen der nördlichen Hemisphäre. Nur wenige Arten haben sich in unseren klimatischen Verhältnissen als gartenwürdig erwiesen, diese sind jedoch in ihrer Verwendung völlig unproblematisch, vorausgesetzt, sie erhalten den für sie passenden Standort. So wird die überaus dankbare Pflanze während ihrer relativ kurzen Blütenzeit zum Highlight in unseren Gärten.

Benannt nach der griechischen Göttin Iris, der graziösen Botin der Götter, die durch das Auseinanderfalten ihres Schals den Regenbogen 'produzierte', zeigt sie ein unwahrscheinliches Spektrum an Farben, angefangen von Weiss über Gelb, Rosa, gedecktem Rot, allen erdenklichen Blautönen, Orange, Braun bis hin zu Schwarz. Jede Blüte weist sechs Blütenblätter auf. Drei davon, die Domblätter, richten sich meist steil nach oben, die restlichen drei Blätter, Hängeblätter genannt, nach unten. Bartiris wie auch die Wieseniris zeigen einen Bart in der Mitte der Hängeblätter, der als Einflugschneise für bestäubende Insekten dient.

Wichtig zu wissen: Iris, auch 'Schwertlilie' genannt, sind Sonnenkinder, wobei einige Arten auch Halbschatten vertragen. Stehen sie zu schattig, lässt ihre Blühwilligkeit nach. Sie sind vielseitig einsetzbar. Es gibt Arten, die sich im Wasser, an feuchten, sumpfigen Stellen, in der Wiese oder steppenartigen Anlagen sowie in der Rabatte oder im Steingarten wohl fühlen.

Bei uns heimisch ist unter anderem die 'Gelbe Schwertlilie' (I. pseudachorus), die an Teichufern, Röhricht (Biotoptyp im Flachwasser- und Uferrandbereich von Gewässern) sowie in Gräben vorwiegend nördlich der Alpen, im Rohnetal und im südlichen Teil des Tessins wild vorkommt.

Diese wie auch drei andere im Garten gut zu kultivierende Arten, blühen ab Mitte Mai bis Juli. Allen voran die Hybridformen der 'Hohen Bartiris' (I. barbata elatior) und der Wieseniris (Iris sibirica). Sehr beliebt ist auch die Japanische Sumpfiris (I. ensata) und die weniger bekannte Steppeniris (I. spuria).

 Lesen Sie den ganzen Artikel von Brigitte Buser in der aktuellen Ausgabe, erhältlich an Ihrem Kiosk.