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Abwasserreinigung in der Schweiz |
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In der Schweiz sorgen Gemeinden, Städte und Zweckverbände mit 839 Kläranlagen tagtäglich für die Reinigung des Abwassers. Eine neue Studie des Verbandes Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und der Organisation Kommunale Infrastruktur zeigt auf, dass in den letzten fünf Jahren die Reinigungsleistung verbessert werden konnte - bei
gleichbleibenden Jahreskosten von 200 Franken pro Einwohnerwert. Die Studie bestätigt auch, dass grössere Kläranlagen effizienter sind als Kleinanlagen. Um den Zustand der Anlagen in den kommenden Jahrzehnten zu erhalten, muss in Zukunft jährlich 30% mehr als heute investiert werden. Gemeinden, Städte und Zweckverbände sorgen mit 80 Milliarden Franken schweren Infrastrukturen für gereinigtes Abwasser und leisten damit unentbehrliche Beiträge zur Siedlungshygiene und zum Gewässerschutz. Das Abwasser wird über ein Netz von 49'000 Kilometer öffentlicher Kanalisation zu den 839 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) geleitet. An dieses System sind 96.7% der Bevölkerung angeschlossen. Der Betrieb und Unterhalt dieser Infrastrukturen ist notwendig, um die Anforderungen des Gewässerschutzgesetzes zu erfüllen. Finanziert wird die Abwasserreinigung über Gebühren. Basierend auf den Daten aus dem Jahr 2010 aus allen Kantonen haben der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und die Fachorganisation Kommunale Infrastruktur in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt und den Kantonen zum zweiten Mal nach der ersten Erhebung im Jahr 2006 eine Studie zu den Kosten und Leistungen der öffentlichen Abwasserentsorgung erstellt. |